by Mathias Rehberg

Panorama mit Lightroom 6

Mit Lightroom 6 lassen sich nun auch Panoramas erstellen. Wie einfach dies geht, möchte ich euch in dem heutigen Post einmal zeigen.

Elbbruecke-Tangermuende-Panorama

Habt ihr auch schon versucht Panorama- Bilder zu erstellen? Oft scheitert man dann daran, dass man einfach nicht die richtige Software zur Hand hat. Falls ihr aber Lightroom 6 nutzt, ist dieses tolle Feature schon im Programm enthalten. Warum es also nicht auch nutzen?

Eines vorweg: Ich nutze keinen Nodalpunktadapter!

In den meisten Tutorials werden diese Teile als Voraussetzung für Panoramafotorafie angesehen. Ich bin aber der Meinung, dass ein „Hin- und Wieder-Panorama-Knipser“ wie ich es bin, nicht auch noch solches extra Zubehör benötigt. Und trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meinen Bildern. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Okay, nun zur Umsetzung: Als erstes müsst ihr natürlich Bilder vor Ort aufnehmen. Ich nutze dabei fast immer ein Stativ und richte es waagerecht aus. Die Kamera sollte natürlich auch waagerecht ausgerichtet sein.

Dann stelle ich die Kamera auf den manuellen Modus (M), weil ich sonst unter Umständen mehrere Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufnehme. Dadurch werden einige heller, andere dunkler belichtet. Dies stellt einen Nachteil beim Zusammenfügen der Bilder dar.

Wieder zu Hause angekommen, importiere ich die Bilder in Lightroom.

Im nächsten Schritt wählt man die Bilder aus, aus denen ein Panorama erzeugt werden soll. Ich drücke dazu die STRG- Taste (gedrückt halten) und markiere die Bilder durch drücken der linken Maustaste.

Panorama-Bilder-Auswahl

Über „Foto“ -> „Zusammenfügen von Fotos“ -> „Panorama“ werden die Bilder nun automatisch aneinander gefügt. Durch einen Rechtsklick auf die markierten Bilder kommt man ebenfalls in das gewünschte Menü.

Panorama-Menue-Auswahl

Lightroom prüft nun die Bilder und erstellt eine Vorschau für das Panorama.  Sollten die Fotos nicht für ein Panoramabild geeignet sein, wird dies mit einer entsprechenden Meldung quittiert. Falls alles in Ordnung ist, öffnet sich nun ein  Vorschaufenster.

Panorama-Vorschau

Hier kann man nun ein wenig mit den paar Optionen herumspielen. Ich setze immer den Haken bei „Projektion automatisch auswählen“. Je nachdem, ob ich das Bild mit einer anderen Software weiter bearbeite, setze oder entferne ich noch das Häkchen für das automatische Freistellen.

Nach einem Klick auf „Zusammenfügen“ passiert was? Richtig! Das Panorama wird nun zusammengesetzt. Das kann eine Weile dauern und hängt von der Größe und Anzahl der einzelnen Bilder, sowie von der Leistung des Rechners ab.

Um immer auf dem Laufenden zu sein und um abschätzen zu können, wie lange das Zusammensetzen noch dauert, wird oben links eine Statuszeile eingeblendet.

Panorama-Status-Zusammenfuegen

Zu guter Letzt wird das erzeugte Panorama-Bild hinter den Einzelbildern eingefügt.

Panorama-Fertig

Das war es schon! War doch ganz einfach, oder?

Jetzt kann das fertige Panorama nach Lust und Laune bearbeitet werden.

Noch ein Hinweis: Sicherlich ersetzt Lightroom kein professionelles Panorama-Programm.  Pixelpeeper und Perfektionisten werden mit dem Tool bestimmt nicht zufrieden sein, da man die eine oder andere Kante oder Ghosting- Effekt beim starken Heranzoomen entdecken kann. Meinen Ansprüchen genügt es aber voll und ganz.

Und nun viel Spaß beim Probieren! Wenn euch der Artikel gefallen hat, schreibt mir doch eure Gedanken über die Kommentarfunktion. Und falls euch der Post nicht gefallen hat, dann erst recht! 🙂

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