by Mathias Rehberg

Tipps & Tricks – Wellen: Struktur und Bewegungen

Vielleicht habt ihr bei meinen Fotos oder den Bildern anderer Landschaftsfotografen diese tollen Wellenstrukturen gesehen. Diese sind ein wahnsinnig toller Eyecatcher und ideal für den Vordergrund geeignet.

Wellen-Steg-Sonnenuntergang-Zingst-Darss-quer

Verschlusszeit: 0.6 Sek

Doch wie lichtet man diese richtig ab und was muss man an der Kamera einstellen? Das möchte ich euch in dem heutigen Tutorial etwas näher bringen.

Im Grunde ist das nicht weiter schwer. Mit ein bisschen Übung und etwas Mut, kann das jedem gelingen.

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Die Altmark – Tolle Landschaften und schöne Städte

Die Altmark ist eine Region im Norden Sachsen- Anhalts. Sie ist unterteilt in den Landkreis Salzwedel und den Landkreis Stendal. Landschaftlich ist es eine sehr schöne Gegend, wenn auch ziemlich flach. Allerdings gibt es viele naturbelassene Ecken, was die Naturfreunde sicherlich sehr erfreut.

Ich möchte an dieser Stelle aber nicht viel schreiben, sondern eher einige schöne Fotos zeigen, die ich in den letzten Jahren dort aufnehmen konnte. In Zukunft wird es bestimmt noch mehr Blogposts zu diesem tollen Landstrich geben, da ich mit meiner kleinen Familie in diesem Sommer dorthin zurück ziehe.

Der Arendsee – Die Perle der Altmark

die-altmark-arendsee-steg-am-waldheimWeithin bekannt als Perle der Altmark ist der Arendsee. Hier gibt es viele tolle Motive, von denen ich noch nichtmal einen Bruchteil ausgelotet habe.

Um den See rankt sich eine Sage, in der beschrieben wird, wie der See seinen Namen erhalten hat. Aber hier geht es hauptsächlich um die Bilder, weshalb ich euch die Geschichte vorenthalte. ;-) WEITERLESEN… »

Schachbrettblumen fotografieren

Schachbrettblumen fotografieren

Wikipedia: Schachbrettblumen oder Schachblume (Fritillaria meleagris), auch oder Kiebitzei genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).

Genug der Klugscheißerei… :-) Ihr wollt Bilder von Schachbrettlblumen sehen, darum seid ihr hier! Vor einigen Tagen war ich um Hamburg unterwegs um Schachbrettblumen zu fotografieren.

Schachbrettblumen-Schachblume-Sonnenuntergang

Wie habe ich die Blumen fotografiert?

Das war das erste Mal, dass ich mich überhaupt so richtig an Blumen gewagt habe. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass mich diese kleinen Pflänzchen sofort in ihren Bann gezogen haben. Das Fotografieren ging zügig und ohne Probleme von statten. Hauptsächlich habe ich das 70-200 2.8 genutzt. Meist zwischen f2.8 und f5.6. Zwischendurch habe ich mein Weitwinkel probiert, weil ich es bei einem zu der Zeit anwesenden Kollegen gesehen habe. Eines der Fotos habe ich hier auch eingestellt. Aber diese zarten Pflänzchen mit ihrer filigran anmutenden Schönheit konnte ich am besten mit dem Tele ablichten. Mit einem Makroobjektiv ist man bestimmt auch gut bedient. WEITERLESEN… »

Ein Foto-Workshop fällt ins Wasser

Am vergangenen Samstag habe ich einen Foto-Workshop der ganz besonderen Art gegeben.

Was war da los?

Doch der Reihe nach:

Vor einigen Monaten traten 2 Jungens aus der Nähe von Osnabrück mit mir in Kontakt. Sie hatten Interesse an einem Foto-Workshop. Nach einem kurzen Telefonat hatten wir uns darauf geeinigt, dass dieser in St. Peter Ording oder Westerhever statt finden sollte.

Natürlich hatten wir ausgemacht, dass dieser ausfällt, oder verschoben wird, falls das Wetter zu schlecht sein sollte.

Nun ja… die Zeit verging und wir hatten am letzten Mittwoch und Freitag zwecks Wetterprognosen telefoniert. Es sah alles ganz gut aus. Laut Wetterbericht verschiedener Quellen, sollte es zwar leicht regnen, aber wenigstens nicht bedeckt sein.

Der Tag des Workshops

Am Samstag war es dann soweit. Das Wetter um die Mittagszeit war fantastisch! Es gab Wolken, Wind und die Sonne blitzte immer wieder hindurch. Voller Ekstase trat ich den Weg nach St. Peter Ording an.

Doch je näher ich dem Ziel kam, desto schlechter wurde das Wetter und auch meine Laune. Das Wetter wurde RICHTIG schlecht für Landschaftsfotografen. Der Himmel war schlichtweg grau ohne jegliche Kontur!

Endlich am Strand angekommen, kam dann auch noch wirklich starker Wind dazu und mehr als nur ein leichter Regen, der dann übrigens auch direkt von der Seite kam.

Hmmm was tun?

Alle meine Workshop- Pläne waren durchkreuzt. Ein Lehrgang bei dem Wetter durchführen? Für mich eigentlich unmöglich!

Den Workshop absagen, ging aber auch nicht, schon allein aus dem Grund, weil die Beiden extra ein Hotel in Hamburg gebucht hatten.

Der Workshop

Strandbar - Bildaufbau üben

Also haben wir das Beste aus der Situation gemacht. Erstmal zwei Strandkörbe zusammengeschoben und die Workshop Unterlagen mit den Basics – wie Blende, Verschlusszeit und ISO – durchgehen. Das ging alles sehr schnell, weil die Teilnehmer exzellente Vorkenntnisse hatten.

Das Wetter wurde in der Zwischenzeit noch schlechter, also sind wir erst einmal in die Strandbar vor Ort gegangen um ein Käffchen zu schlürfen und die mitgebrachten Fotos der Beiden zu analysieren. Hierbei haben wir uns intensiv mit den Bildern beschäftigt und viel über Bildaufbau und -komposition gesprochen. Nach einem Blick auf die Uhr waren dann sage und schreibe schon 2 Stunden vergangen und wir sind schleunigst raus um wenigstens noch ein etwas Licht für die Praxis zu ergattern.

Regen – In allen Variationen

Der Regen kam ja wie anfangs erwähnt nicht von oben, sondern von der Seite. Somit konnten wir einigermaßen in die windabgewandte Seite fotografieren, ohne uns sofort einen pitschenasse Kamera einzufangen. Ich glaube, hier hat es bei den beiden endgültig „Klick“ gemacht. Da die Grundlagen saßen, konnten wir uns voll und ganz auf einen guten Bildaufbau konzentrieren. WEITERLESEN… »

Hochzeitsfotografie wider Willen

hochzeitsfotografie

Vor einigen Wochen wurde ich von meinem Schwager gefragt, ob ich auf seiner Hochzeit ein paar Bilder machen könnte. Schließlich mache ich so gute Fotos (Anmerkung von mir: nur Landschaftsfotos!).

Meine Standardantwort: „Nein, das mache ich nicht.“  Eine Hochzeit begeht man im Idealfall nur einmal im Leben und dann möchte ich nicht schuld für verkorkste Fotos sein. Dann lieber ein paar Euronen ausgeben und einen richtigen Hochzeitsfotografen kommen lassen. Landschaftsfotografie hat nämlich bei weitem nichts mit Menschenfotografie zu tun.

Einen „richtigen“ Hochzeitsfotografen hätten sich die beiden aber eh nicht bestellt und hätten lieber die Eltern mit einer kleinen Digitalkamera knipsen lassen. Das hätte auch genügt.

„Nun“, dachte ich, „dann kann ich es auch doch versuchen, besser als Knips-Fotos werden meine Bilder allemal“. Und Erfahrung gibt es gratis dazu.

Schwuppdiwupps packte mich der Ehrgeiz. Wenn ich schon Bilder mache, dann aber richtige! WEITERLESEN… »

Kamera-Modi

Vor einigen Wochen hatte ich auf meiner Facebook- Seite gefragt, welche Kamera- Modi meine Leser so nutzen. Überraschenderweise kam dabei heraus, dass viele dem manuellen Modus nutzen.

 

Vorab möchte ich aber erst einmal für die Einsteiger die wichtigsten verschiedenen Kamera-Modi vorstellen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Modi lassen sich meist über ein Einstellrad anwählen. Dort sind entsprechende Kurzbezeichnungen abgebildet, welche je nach Kamerahersteller variieren können.

 

Av oder A

Steht für Blendenvorwahl oder auch Zeitautomatik.

Diesen Modus nutze bei mindestens zu 90% meiner Fotos. WEITERLESEN… »

Mein erstes Video auf YouTube

Vor einigen Tagen habe ich mein erstes Video auf YouTube hochgeladen.

Es handelt sich dabei nicht um ein Film im herkömmlichen Sinne, sondern mehr um eine Art Diashow mit einigen meiner Küstenfotos.

Landscape Photography – Seascapes in Europe

Allerdings hatte ich mir vorher nicht vorgestellt, dass es so viel Arbeit machen würde dieses kleine Filmchen zu erstellen.

Als Software habe ich AquaSoft DiaShow für YouTube genutzt. Eigentlich dachte ich, dass die Nutzung frei ist und vor allem, dass kein Wasserzeichen oder ähnliches ins Video eingebunden wird. Während der Nutzung des Programms sah auch alles danach aus, aber als das Video dann erzeugt und auf YouTube hochgeladen wurde, habe ich das Drama gesehen. Darauf hätte man mich als Nutzer auch schon früher hätte hinweisen können. Doch nachdem ich nun einige Stunden mit dem Einarbeiten und Erstellen des Videos verbracht hatte, wollte ich nichts neues mehr machen und habe das so hingenommen.

Falls ich noch einmal eine ähnliche Präsentation erstellen möchte, werde ich mir wohl die Lizenz kaufen.

Fast genau so lange, wie für das Einarbeiten und Erstellen habe ich für die Suche eines entsprechenden Liedes benötigt. Schließlich darf man ja nicht irgendein Stück in das Video einbinden, sonst sagt die GEMA dudu! Wahnsinn wieviel freie Musik man dennoch findet, welche man mehr oder weniger bedenkenlos nutzen darf. Bei einigen muss man noch den Autoren im Video aufführen. Ich habe schlussendlich aber auf audiojungle zurückgegriffen und ein paar Euronen für das Lied bezahlen, dass ihr im Video hört. Ich fand es einfach passend und wunderschön.

Zu guter Letzt hat mir die Arbeit aber viel Spaß gemacht. Wenn man sich erst einmal etwas eingefuchst hat, läuft alles wie von allein und man braucht sich nur noch um die Details zu kümmern. Meine Frau und ich finden das Video auch besonders toll, da es eine schöne Erinnerung an einige Urlaube ist.

Die wichtigsten Stufen eines Fotografen

Oh je, ich kann nicht mehr vor Lachen! Heute kam mir das Bild „Stages of a photographer“ wieder unter. Hier werden die verschiedenen Entwicklungsstufen eines Fotografen aufgezeigt.

Sicherlich nicht wissenschaftlich korrekt, aber schön für alle Leute, die auch über sich selbst lachen können. Ich konnte mich schon an etlichen Stellen selbst wiederfinden.
Die blaue Linie bedeutet „Wie gut, denkst du, dass du bist?“, die grüne zeigt die reale Qualität deiner Fotos und die rote deutet das Wissen bzw die Erfahrung an.

Stages-of-a-Photographer

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RSS – Was ist das?

RSS-ZeichenRSS – Viele reden davon, doch die meisten wissen gar nicht so genau was das eigentlich ist.

Daher möchte ich euch heute einmal zeigen, was es mit dieser RSS Geschichte zu tun hat, über die man bei fast jedem Blog oder vielen anderen Webseiten etwas sieht.

Was ist denn RSS überhaupt

RSS steht für Really Simple Syndication. Ah ja…. Nun seit ihr so schlau wie vorher, oder?

Also RSS besteht eigentlich immer aus 2 Seiten.

Jemanden der einen RSS- Feed anbietet. Und jemanden, der diesen Feed abonniert und ihn dann mit einem RSS Reader liest.

Ein RSS- Feed ist sozusagen ein Kanal den eine Webseite bereitstellt und immer die neuesten Artikel anzeigt. Ein RSS Reader ist ein Stück Software oder eine Erweiterung mit der man diesen Kanal abonnieren kann.

Puh, das war jetzt aber ganz einfach erklärt und hat nicht viel mit der technischen Grundlage zu tun, auf die ich hier auch nicht näher eingehen möchte.

Wo liegt nun der Vorteil für euch?

Wer viele Blogs regelmäßig besucht, kennt es. Man klickt sich Tag für Tag durch die große Anzahl der Blogs auf den jeweiligen Webseiten.Viele Blogger schreiben aber nicht jeden Tag einen neuen Artikel, so dass ihr eventuell umsonst auf die Seite geklickt habt. WEITERLESEN… »

Filter in der Landschaftsfotografie

Aufgrund einiger Anfragen habe ich mich entschlossen hier einen kurzen Abriss über die wichtigsten Filter in der Landschaftsfotografie zu geben.

 

In meiner Fototasche finden sich drei verschiedene Filtertypen.

  • Grauverlaufsfilter
  • Graufilter
  • Polfilter

Grundsätzlich gibt es 2 Filterarten. Zum einen gibt es da Schraubfilter. Diese werden in das Frontgewinde eines Objektives eingeschraubt. Zum anderen gibt es Steckfilter. Diese werden in einen Filterhalter geschoben, den man am Objektiv befestigt.

Über die verschiedenen Marken und Hersteller lässt sich streiten. Um keine Grundsatzdiskussion vom Zaun zu brechen, gebe ich hier keine Tipps zu irgendwelchen Herstellern.

Grauverlaufsfilter

Wer kennt es nicht. Man macht ein Foto, der Himmel und Vordergrund beinhaltet. Was kommt raus? Der Himmel ist einwandfrei abgelichtet, aber auf dem Vordergrund ist nichts mehr zu sehen. Absolut schwarz.
Oder umgekehrt: Der Himmel ist einfach nur noch weiß, der Vordergrund aber korrekt abgelichtet.

Und hier kommen die Graufverlaufsfilter ins Spiel. Diese Filter bilden einen Verlauf ab. Sie sind oben abgedunkelt und werden zur Mitte hin immer heller. Die Filter gibt es mit verschiedene Stufen der Abdunklung.

Grauverlaufsfilter Filter Schottland Landschaftsfotografie
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Fotografieren mit dem Lee Big Stopper

In dem heutigen kurzen Post möchte ich euch ein Beispiel für den Einsatz des Lee „Big Stopper“ zeigen.

 

Wozu eigentlich so einen Graufilter nutzen? Ganz einfach: Um die Belichtungszeit zu verlängern. In diesem Fall um ganze 10 Blenden. Denn so viel „schluckt“ der Lee Big Stopper. Manchmal sogar noch etwas mehr; das sollte direkt nach dem Kauf ausgetestet werden.

Die Anwendung ist ganz einfach. Man sucht sich das passende Motiv und fertigt ein vernünftig belichtetes Foto an. Ich merke mir dann immer die Blende und verlängere die Verschlusszeit um etwa 10 Blenden. Das ist der einfachste Weg. Den Autofokus sollte man auf manuell umstellen, denn wenn der Big Stopper erstmal vor der Linse hängt, kann man so gut wie gar nichts mehr sehen und der Autofokus gibt seinen Geist auf.

Gut, nachdem alles eingestellt ist, wird der ND- Filter in den Filterhalter vor dem Objektiv eingesteckt.

Feuer frei!

Wenn die Belichtungszeit korrekt ausgerechnet wurde, sollte man nun ein tolles Bild aus seinem Display sehen.

Das Bild wird dann sehr wahrscheinlich einen Blaustich aufweisen, der durch den Filter verursacht wird. Da wir aber alle im RAW Format fotografieren (!!!) macht uns das nichts aus, denn die Farbtemperatur später wird in Lightroom entsprechend korrigiert. ;-)

Wie ihr seht ist es also keine große Kunst.

Voraussetzung sind wie immer die Basics der Fotografie: Zusammenspiel Blende, Verschlusszeit, ISO. Der Rest kommt dann schon…

Hier übrigens mein erster Versuch mit dem Filter. Aufgenommen an der Köhlbrandbrücke in Hamburg.

Lee-Big-Stopper-Vergleich

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Die neue Fototasche für meine OM-D

Der eine oder andere hat vielleicht mitbekommen, dass ich mir die Systemkamera OM-D E-M10 zugelegt habe. Nun musste dafür natürlich auch eine passende Fototasche her.

OMD-Tasche-vorn

Meine Wahl fiel dann auf die Balade Bag 100 von Matin (hier kaufen).

Die Auswahlkriterien für die Tasche waren:

  • Platz für Cam + 2 Objektive + Zubehör
  • modernes Aussehen
  • kein typischer Fototaschen- Look
  • Preis unter 100,-€

Und so ist es die Tasche von Matin geworden. Neben der 100er gibt es noch die 300er. Diese ist aber viel größer und eher für SLR’s gedacht.

Das Material besteht aus Canvas und hat dadurch einen tollen Look. Ich habe mich für die Farbe anthrazit entschieden.

Wenn man die Überwurfklappe, die vorn mit 2 kleinen Klettverschlüssen befestigt wird, nach hinten schlägt, kommt man an die eigentlichen Fächer. WEITERLESEN… »