by Mathias Rehberg

Einträge in der Kategorie Fotobearbeitung

Nik Collection

Seit heute gibt es die NIK Collection kostenlos. Google ist so freundlich und hat das komplette Paket zur Verfügung gestellt. Das gute daran ist, dass man diese sowohl in Lightroom, als auch in Photoshop einbinden kann.

Hier der Link zum Download: https://www.google.com/nikcollection

Ich habe direkt auch zugeschlagen und mal ein altes Bild nur in Lightroom in Verbindung mit den NIK Filtern bearbeitet. Hier nun ein Quick & Dirty Ergebnis. Aufgenommen wurde das Foto in St. Peter Ording.

vorher-nachher-spo-st-peter-ording-landschaftsfotografie

RAW | Vorher – Nachher Bilder

Habt ihr euch schonmal gefragt, warum die Bilder bekannter Fotografen so coool aussehen, während die Bilder aus eurer Kamera eher ein wenig langweilig wirken? Das Geheimnis ist das RAW – Format!

Nun ganz einfach!

RAW Format auswählen

Die Bilder der „guten“ Fotografen sehen bei der Aufnahme wohl auch nicht anders aus, als eure Aufnahmen. Aber die meisten Profis nehmen die Bilder im RAW Format auf und wissen diese zu bearbeiten.

Merke: In einem RAW Bild steckt vieeeel mehr Potential für die Nachbearbeitung als in einem JPG!

RAW hat mehr Potential!

Wenn ihr gern eure Bilder nachbearbeitet und, so wie ich, die dunklen Bereiche aufhellt und die zu hellen Bereiche abdunkelt, dann ist dieses Format eigentlich DIE Alternative. Aber ich höre schon so einige rufen, „Das kann ich auch mit JPGs tun“. Dann probiert mal mit einem JPG die Farbtemperatur zu ändern. Spätestens hier ist Schluss mit Lustig! Habt ihr allerings das Rohdatenformat gewählt, dann ist es überhaupt keine Problem.

Habt ihr in einem Innenraus ein Bild im JPG Format aufgenommen, bei dem nun alles durch die Glühbirnen in einem hässlichen gelb / orangen Ton erstrahlt? Tja… Pech gehabt.

Habt ihr das gleiche im RAW- Format aufgenommen, schiebt einfach die Regler für die Farbtemperatur in eurem Entwicklungsprogramm ein wenig hin und her und ihr könnt die für euch richtige Farbtemperatur einfach korrigieren.

Ja, okay, aber eine RAW – Datei ist doch so groß!

Stimmt! Die Dateien sind größer. Aber dafür sind Speicherkarten spottbillig. Ich habe es noch nie geschafft, eine Speicherkarte an einem Tag zu füllen. Falls das dennoch mal geschehen sollte, habe ich immer zwei Ersatzkarten dabei. Wer sich eine fette Kamera geleistet hat, der sollte sich ein oder zwei zusätzliche Speicherkarten auch leisten können.

Vergleichsbilder RAW – Vorher / Nachher in Lightroom

Im Folgenden zeige ich euch einige Vorher / Nachher Vergleiche. Diese sind nur mit Lightroom bearbeitet worden.

Viel Spaß!

 

Ein Bild vom Biggesee in Olpe. Das Licht war okay. Mit einem Grauverlaufsfilter konnte ich zwar den Himmel etwas abdunkeln, aber das war nicht genug, wie man auf dem Vorher Foto sieht.vorher-nachher-olpe

Das folgende Bild entstand bei Gegenlicht. Ich hatte nur darauf geachtet, dass der Himmel nicht zu sehr ausbrennt. WEITERLESEN… »

Panorama mit Lightroom 6

Mit Lightroom 6 lassen sich nun auch Panoramas erstellen. Wie einfach dies geht, möchte ich euch in dem heutigen Post einmal zeigen.

Elbbruecke-Tangermuende-Panorama

Habt ihr auch schon versucht Panorama- Bilder zu erstellen? Oft scheitert man dann daran, dass man einfach nicht die richtige Software zur Hand hat. Falls ihr aber Lightroom 6 nutzt, ist dieses tolle Feature schon im Programm enthalten. Warum es also nicht auch nutzen?

Eines vorweg: Ich nutze keinen Nodalpunktadapter!

In den meisten Tutorials werden diese Teile als Voraussetzung für Panoramafotorafie angesehen. Ich bin aber der Meinung, dass ein „Hin- und Wieder-Panorama-Knipser“ wie ich es bin, nicht auch noch solches extra Zubehör benötigt. Und trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meinen Bildern. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. WEITERLESEN… »

Arendsee – Die Perle der Altmark

Vor einigen Wochen konnte ich ein paar sehr gute Bilder in Arendsee am gleichnamigen See anfertigen. Der See ist in der nördlichen Altmark gelegen.

Dass der See ein schönes Gewässer ist und dass ich dort gerne zum Fotografieren bin, wissen wohl schon alle, die mir folgen.

Bootswrack am Arendsee

Am Ufer des Arendsee liegt auch ein „Bootswrack“. Es ist kein richtiges Wrack in dem Sinne, aber es macht sich dennoch ganz hervorragend als Motiv.

Das folgende Bild vom Bootswrack am Arendsee ist ein Panorama, dass aus 6 Einzelbilder zusammengesetzt wurde. Die Aufnahmen wurden freihand mit meiner kleinen Olympus OM-D E-M10 aufgenommen und hinterher in Lightroom 6 mit der Panoramafunktion zusammengesetzt.

Altmark-Arendsee-Bootswrack-Panorama

Arendsee Panorama (Bild kaufen)

Ansonsten ist bei solchen Fotos immer ein Grauverlaufsfilter auf dem Objektiv. Lange Belichtungszeiten lassen die Wolken leicht verschwimmen. WEITERLESEN… »

Tipps & Tricks – Wellen: Struktur und Bewegungen

Vielleicht habt ihr bei meinen Fotos oder den Bildern anderer Landschaftsfotografen diese tollen Wellenstrukturen gesehen. Diese sind ein wahnsinnig toller Eyecatcher und ideal für den Vordergrund geeignet.

Wellen-Steg-Sonnenuntergang-Zingst-Darss-quer

Verschlusszeit: 0.6 Sek

Doch wie lichtet man diese richtig ab und was muss man an der Kamera einstellen? Das möchte ich euch in dem heutigen Tutorial etwas näher bringen.

Im Grunde ist das nicht weiter schwer. Mit ein bisschen Übung und etwas Mut, kann das jedem gelingen.

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Ein Foto-Workshop fällt ins Wasser

Am vergangenen Samstag habe ich einen Foto-Workshop der ganz besonderen Art gegeben.

Was war da los?

Doch der Reihe nach:

Vor einigen Monaten traten 2 Jungens aus der Nähe von Osnabrück mit mir in Kontakt. Sie hatten Interesse an einem Foto-Workshop. Nach einem kurzen Telefonat hatten wir uns darauf geeinigt, dass dieser in St. Peter Ording oder Westerhever statt finden sollte.

Natürlich hatten wir ausgemacht, dass dieser ausfällt, oder verschoben wird, falls das Wetter zu schlecht sein sollte.

Nun ja… die Zeit verging und wir hatten am letzten Mittwoch und Freitag zwecks Wetterprognosen telefoniert. Es sah alles ganz gut aus. Laut Wetterbericht verschiedener Quellen, sollte es zwar leicht regnen, aber wenigstens nicht bedeckt sein.

Der Tag des Workshops

Am Samstag war es dann soweit. Das Wetter um die Mittagszeit war fantastisch! Es gab Wolken, Wind und die Sonne blitzte immer wieder hindurch. Voller Ekstase trat ich den Weg nach St. Peter Ording an.

Doch je näher ich dem Ziel kam, desto schlechter wurde das Wetter und auch meine Laune. Das Wetter wurde RICHTIG schlecht für Landschaftsfotografen. Der Himmel war schlichtweg grau ohne jegliche Kontur!

Endlich am Strand angekommen, kam dann auch noch wirklich starker Wind dazu und mehr als nur ein leichter Regen, der dann übrigens auch direkt von der Seite kam.

Hmmm was tun?

Alle meine Workshop- Pläne waren durchkreuzt. Ein Lehrgang bei dem Wetter durchführen? Für mich eigentlich unmöglich!

Den Workshop absagen, ging aber auch nicht, schon allein aus dem Grund, weil die Beiden extra ein Hotel in Hamburg gebucht hatten.

Der Workshop

Strandbar - Bildaufbau üben

Also haben wir das Beste aus der Situation gemacht. Erstmal zwei Strandkörbe zusammengeschoben und die Workshop Unterlagen mit den Basics – wie Blende, Verschlusszeit und ISO – durchgehen. Das ging alles sehr schnell, weil die Teilnehmer exzellente Vorkenntnisse hatten.

Das Wetter wurde in der Zwischenzeit noch schlechter, also sind wir erst einmal in die Strandbar vor Ort gegangen um ein Käffchen zu schlürfen und die mitgebrachten Fotos der Beiden zu analysieren. Hierbei haben wir uns intensiv mit den Bildern beschäftigt und viel über Bildaufbau und -komposition gesprochen. Nach einem Blick auf die Uhr waren dann sage und schreibe schon 2 Stunden vergangen und wir sind schleunigst raus um wenigstens noch ein etwas Licht für die Praxis zu ergattern.

Regen – In allen Variationen

Der Regen kam ja wie anfangs erwähnt nicht von oben, sondern von der Seite. Somit konnten wir einigermaßen in die windabgewandte Seite fotografieren, ohne uns sofort einen pitschenasse Kamera einzufangen. Ich glaube, hier hat es bei den beiden endgültig „Klick“ gemacht. Da die Grundlagen saßen, konnten wir uns voll und ganz auf einen guten Bildaufbau konzentrieren. WEITERLESEN… »

Fotografieren mit dem Lee Big Stopper

In dem heutigen kurzen Post möchte ich euch ein Beispiel für den Einsatz des Lee „Big Stopper“ zeigen.

 

Wozu eigentlich so einen Graufilter nutzen? Ganz einfach: Um die Belichtungszeit zu verlängern. In diesem Fall um ganze 10 Blenden. Denn so viel „schluckt“ der Lee Big Stopper. Manchmal sogar noch etwas mehr; das sollte direkt nach dem Kauf ausgetestet werden.

Die Anwendung ist ganz einfach. Man sucht sich das passende Motiv und fertigt ein vernünftig belichtetes Foto an. Ich merke mir dann immer die Blende und verlängere die Verschlusszeit um etwa 10 Blenden. Das ist der einfachste Weg. Den Autofokus sollte man auf manuell umstellen, denn wenn der Big Stopper erstmal vor der Linse hängt, kann man so gut wie gar nichts mehr sehen und der Autofokus gibt seinen Geist auf.

Gut, nachdem alles eingestellt ist, wird der ND- Filter in den Filterhalter vor dem Objektiv eingesteckt.

Feuer frei!

Wenn die Belichtungszeit korrekt ausgerechnet wurde, sollte man nun ein tolles Bild aus seinem Display sehen.

Das Bild wird dann sehr wahrscheinlich einen Blaustich aufweisen, der durch den Filter verursacht wird. Da wir aber alle im RAW Format fotografieren (!!!) macht uns das nichts aus, denn die Farbtemperatur später wird in Lightroom entsprechend korrigiert. ;-)

Wie ihr seht ist es also keine große Kunst.

Voraussetzung sind wie immer die Basics der Fotografie: Zusammenspiel Blende, Verschlusszeit, ISO. Der Rest kommt dann schon…

Hier übrigens mein erster Versuch mit dem Filter. Aufgenommen an der Köhlbrandbrücke in Hamburg.

Lee-Big-Stopper-Vergleich

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Verlaufsfilter in Lightroom

In diesem ersten Tutorial über Bildbearbeitung möchte ich euch zeigen, wie man Verlaufsfilter in Lighroom einsetzt, zum Bispiel um einen zu hellen Horizont anzugleichen.

 

Tutorial-Verlaufsfilter-vorherWie man auf dem nebenstehenden (VORHER-)Foto sehen kann, ist der Horizont viel zu hell, so dass an einigen Stellen gar keine Zeichnung mehr zu sehen ist. Das Bild wurde übrigens in Schottland auf der Halbinsel Isle of Skye bei Elgol aufgenommen.

Dieses Problem lässt sich in Lightroom mit ganz wenigen Klicks beheben.

Da der Himmel zu hell geraten ist, bietet es sich an, hier einen Grauverlaufsfilter über das Bild zu legen. Dieser soll den oberen Teil des Bildes etwas abdunkeln. Normalerweise nutze ich vor Ort Grauverlaufsfilter, die vor das Objektiv gehalten werden. Dies habe ich bei diesem Foto auch gemacht, allerdings habe ich mich bei der Belichtungszeit, oder der Stärke des Filters vertan. Aber das ist heutzutage alles kein Problem mehr, denn per nachträglicher Bildbearbeitung kann man noch sehr viel aus den Fotos herausholen.

Eine Voraussetzung ist aber, dass eure Bilder im RAW Format vorliegen sollten. Bilder im RAW Format belegen zwar mehr Speicherplatz als JPEGs, allerdings beinhalten die Rohdaten wesentlich mehr Bildinformationen. Dies erlaubt euch, auf den ersten Blick ausgebrannte, oder zu dunkle Bildteile in den meisten Fällen so weit zu bearbeiten, dass ihr wieder Zeichnung in den Bereichen bekommt.

Fangen wir mit diesem kurzen Tutorial an.

Als Software zur Katalogisierung und ersten Bearbeitung nutze ich Lightroom 3. Es gibt zwar neuere Versionen, aber ich komme mit dieser noch sehr gut zurecht.

In diesem Teil gehe ich ausschließlich auf die Funktion des Verlaufsfilters ein. Sicherlich lässt sich an dem Bild noch viel mehr bearbeiten, aber das zeige ich euch gern in einem späteren Blogpost.

Der erste Schritt ist also, das Bild zu öffnen. Danach wechselt man in das Entwickeln- Modul. WEITERLESEN… »